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Einladungswettbewerb | 05/2012

Paul-Gerhardt-Allee

Anerkennung

K├Âstlbacher Miczka Architektur Urbanistik

Architektur

Wamsler Rohloff Wirzm├╝ller FreiRaumArchitekten

Landschaftsarchitektur

Erl├Ąuterungstext

Im Wettbewerbsgebiet und den angrenzenden Quartieren finden sich keine bestehenden Strukturen, die als Basis einer st├Ądtebaulichen Grundidee dienen k├Ânnten. Das Areal wird daher als Quartier mit eigenst├Ąndigen st├Ądtebaulichen Grundmustern entwickelt.

Zentrales Element ist hierbei der gro├če Quartierspark, der das Gebiet gliedert, eine ad├Ąquate Freiraumversorgung der einzelnen Entwicklungscluster gew├Ąhrleistet und zugleich gemeinsam mit dem Gr├╝nzug entlang der Bahnlinien einen attraktiven Freifl├Ąchenverbund im Gebiet und zum gro├čen Naherholungsraum des Nymphenburger Parks herstellt. Aus der Referenz der gro├čen Durchsichten des Nymphenburger Parks wird dieser Freiraum von weitl├Ąufigen Rasenfl├Ąchen und den begleitenden Baumkulissen gepr├Ągt. Ein Wasserband in Kombination mit einem A-Ha dient sowohl als Abgrenzung zu privaten Freir├Ąumen in den Baumhainen als auch der Sammlung und R├╝ckhaltung des anfallenden Oberfl├Ąchenwassers.

Bautypologisch gliedert sich das neue Quartier in drei Teilbereiche:
Entlang der Paul-Gerhard-Allee nimmt eine kleinteilige Bebauung den im Westen existierenden Ma├čstab auf, sie l├Ąsst eine stufenweise mittelfristige Entwicklung auf bestehenden Flurst├╝cken zu. Das Quartierszentrum r├╝ckt als Entr├ęe an die Stra├če. In einem gro├čfl├Ąchigen Baumhain frei angeordnete Punkth├Ąuser mit bis zu 12 Geschossen bieten hochattraktive Wohnformen mit visuellem Bezug zum Nymphenburger Park in den oberen Etagen.
Im Osten entsteht mit der Blockrandtypologie eine robuste Baustruktur, die Schallimissionen minimiert und in den Innenh├Âfen hochwertige, gut nutzbare Freir├Ąume anbietet.

Beurteilung durch das Preisgericht

Die Verfasser schlagen eine klare st├Ądtebauliche Struktur mit einem gro├čz├╝gigen
diagonalen Park vor. Die Dimensionierung der unterschiedlichen Blockstrukturen mit
differenzierten Geb├Ąudeteilen und Innenh├Âfen ├╝berzeugen. Der ├ťbergang der orthogonalen
Blockstruktur zur Pasinger Kurve ist gut gel├Âst. Im Inneren entsteht dadurch
ein l├Ąrmberuhigter zentraler Park. Allerdings wird eine gro├če Anzahl von Wohnungen
durch den L├Ąrm der Bahnstrecke belastet.
Die Gestaltung des Parks mit dem Thema Wasser wird begr├╝├čt, ist jedoch hinsichtlich
ihrer technischen Umsetzung kritisch zu bewerten. Der Versuch, den Park durch die
freie Setzung von 7-12 geschossigen Punkth├Ąusern optisch zu erweitern, gelingt.
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