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  • 4. Preis

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    Landschaftsarchitekten
    nsp christoph schonhoff landschaftsarchitekten stadtplaner, Hannover (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Poos Isensee Architekten, Hannover (DE)
    Tragwerksplaner: Burmester + Sellmann Ingenieurgesellschaft mbH, Garbsen (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das neue Gemeindezentrum passt sich in seiner Positionierung und Dimension des Baukörpers gut in das bestehende Ensemble ein – allerdings nur, wenn man von dem vorgelagerten Atrium absieht. Das Besondere der bestehenden stadträumlichen Situation ist der intime und dabei offene Charakter, der mit dem neuen Gemeindezentrum gestärkt wird. Deswegen kann das Preisgericht der Idee eines Atriums vor dem Gemeindehaus nicht folgen, das eher ausschließend als einladend wirkt, geradezu „übergriffig“ sich in den öffentlichen Raum dehnt.
    Entsprechend werden auch die ergänzenden Mauerscheiben beidseitig der Kirche und nach Westen empfunden. Überdeutlich wird in der Gestaltung des Gemeindezentrums eine Dreischiffigkeit hergestellt, wobei eine Überhöhung von Gemeindesaal, Bücherei und Foyer richtig ist.
    Das Preisgericht würdigt den Ansatz, den Gemeindesaal als Zentrum der Gemeinde herauszustellen, rund um ein begrüntes Atrium. Insgesamt ist die innere Organisation überzeugend, auch der potentielle Zusammenschluss von Foyer und Gemeindesaal.
    Die architektonische Idee bleibt sowohl zur Stadt wie im Inneren skizzenhaft. Große Fensteröffnungen in Sichtbeton, wie auch große Schiebewände im Innern sind gestalterisch gut denkbar, müssten sorgfältigst und aufwändig umgesetzt werden, um die gewünschte Qualität zu erreichen.
    Die Kenndaten liegen nicht im günstigen Bereich – auch im Vergleich zu den anderen Arbeiten.